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Spielregeln

Go hat sehr naheliegende Spielregeln. Die Spielidee ist, gegnerische Steine zu umzingeln und Territorien zu erobern, indem man seine Grenze durch eigene Steine markiert.

  1. Schwarz beginnt, indem er einen Stein auf einen beliebigen Kreuzungspunkt der Gitterlinien legt. Dazu gehören auch die Ecken und die Randpunkte.
  2. Anschließend legen beide Spieler abwechselnd Steine ihrer Farbe auf ein freies Feld auf dem Brett.
  3. Sie versuchen dabei möglichst lange Ketten zu bilden. Das sind waagerecht oder senkrecht (nicht diagonal) zusammenhängende Steine einer Farbe. Ein einzelner Stein ist auch eine Kette, wenn auch nur eine ganz kurze.
  4. Jede Kette muss an mindestens ein leeres Feld auf dem Brett grenzen. Solche Felder nennt man Freiheit. Hat eine Kette keine Freiheit mehr, so ist sie gefangen und die Steine werden vom Brett entfernt.
  5. Selbstmord ist verboten, d.h. man darf einer eigenen Kette nicht alle Freiheiten nehmen. Nimmt man einer gegnerischen Kette und einer eigenen Kette alle Freiheiten, so wird die gegnerische Kette vom Brett genommen und die eigene Kette erhält dadurch wieder ihre Freiheit. Das ist kein Selbstmord, also erlaubt.
  6. Stellungswiederholung ist verboten. Es ist nicht erlaubt, dass eine Stellung zweimal im Verlauf eines Spieles entsteht, egal wer dran ist.
  7. Passen ist erlaubt, d.h. es gibt keinen Zugzwang.
  8. Spielende: Wenn beide Spieler nacheinander gepasst haben, ist das Spiel zu Ende.
  9. Punktezählung: Eigene Steine und leere Felder im eigenen Territorium zählen jeweils einen Punkt. Wer mehr Punkte hat, hat gewonnen. Bei Gleichstand haben beide gewonnen (wirklich!).
  10. Territorien: Das sind zusammenhängende Leerfelder, die nur an Steine einer Partei grenzen. Wenn Leerfelder an Steine beider Parteien angrenzen, so handelt es sich um neutrales Gebiet. Dies zählt nicht bei der Auswertung.

Go kann auf Spielfeldern verschiedener Größe gespielt werden. Ein ausgewachsenes Go-Brett hat 19x19 Format. Dieses Progamm spielt auf einem 7x7 Brett.